eke.

Öffentlich

eke.

historisch. respektvoll.

Ziel des Entwurfs war das bestehende Gebäudeensemble behutsam weiterzuentwickeln und dabei die Körnung des Bestandes aufzunehmen. Der Erweiterungsbau orientiert sich dabei an der rückwärtigen Gebäudeflucht des Altbaus und bildet somit städtebaulich eine klare Abschlusskante des Areals. Alt- und Neubau werden durch einen eingeschossigen, transparenten Baukörper miteinander verbunden.

Die Kubatur des neuen Gebäudes weist eine reduzierte, archetypische Formensprache auf und passt sich somit der Klosteranlage und deren zugrundeliegenden Philosophie an. Als Verbindungsglied zwischen Neubau und Bestand ist ein eingeschossiger, transparenter Baukörper vorgesehen, dieser ist von außerhalb nicht wahrnehmbar, wodurch die Hotelerweiterung als Solitär erscheint.

Der Hotelneubau integriert sich in die Topographie und schafft somit einen großzügigen Außenbereich zur umfassenden Mauer hin. Das äußere Erscheinungsbild des bestehenden Hotels bleibt bestehen, am Übergang zum Neubau ist im Erdgeschoss eine funktionale Öffnung der Giebelwand erforderlich. Das Erdgeschoss des Bestandes bleibt strukturell erhalten und erfährt lediglich eine programmatische Umänderung.
Durch die bewusste Verortung des Speisebereichs im Altbau wird gewährleistet, dass alle Hotelgäste in Berührung mit dem historischen Bestand kommen können. Im 1. Obergeschoss bleiben 17 Gästezimmer erhalten. Von der historischen Umfassungsmauer wird ein gebührender Abstand gehalten. Um den Eingriff auf dem Gelände zu minimieren wird von einem Kellergeschoss abgesehen.

projekt
Hotelerweiterung im Klosterkomplex
land
Deutschland
jahr
2021
lp
Wettbewerb
bgf
ca. 3.740 m²

Einblicke